Mit der Vertragsunterzeichnung sichert die WEMAG Netz GmbH über das EIB-Darlehen in Höhe von 220 Mio. Euro mehr als ein Drittel der bis zum Jahr 2028 geplanten Netzinvestitionen in Westmecklenburg ab. Die langfristige Finanzierung verschafft eine verlässliche Planungsperspektive für Projekte zur Netzstabilisierung, Digitalisierung und Integration erneuerbarer Energien. Haushalte, Gewerbe und Industrie profitieren von stabilen Preisen, hoher Versorgungssicherheit sowie der Förderung von Klimaschutz und nachhaltiger regionaler Entwicklung. Dies stärkt Akzeptanz und Resilienz des Energiesystems vor Ort.
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Zielsetzung ist langfristig zuverlässige, erneuerbare und günstige Stromversorgung Westmecklenburgs
In einer feierlichen Vertragsunterzeichnung sicherten die EIB und WEMAG, vertreten von Nicola Beer und den Vorstandsvorsitzenden, in Anwesenheit von Ministerpräsidentin Schwesig ein Investitionsdarlehen von 220 Millionen Euro zu. Damit finanziert WEMAG über ein Drittel der bis 2027 geplanten Netzerweiterungen. Die Maßnahme umfasst den Ausbau intelligenter Netze, effizienter Leitungssysteme und digitaler Steuerungsmechanismen, um die Stromversorgung in Westmecklenburg langfristig zuverlässig, skalierbar und ökologisch nachhaltig zu gestalten.
WEMAG nutzt EIB-Hilfe für smartes zukunftssicheres Stromnetz in Region
Die EIB-Zusage verschafft WEMAG die Kapitalstärke für den Ausbau der Strominfrastruktur in Westmecklenburg. Mit diesem finanziellen Rückhalt lassen sich Hochleistungsleitungen ziehen, Netzstationen digital umrüsten und Batteriespeicher integrieren. Der Netzausbau adressiert steigende Lasten durch Elektromobilität und Photovoltaik und gewährleistet eine stabile Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Gleichzeitig wird der regionale Klimaschutz durch erhöhte Nutzung erneuerbarer Energiequellen vorangetrieben und die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt, sicher, resilient und dynamisch für künftige Anforderungen gerüstet. Effizienz steigernd.
WEMAG treibt intelligente Netzführung und Digitalisierung dank effizienter EU-Finanzierung
Die Kooperation zwischen WEMAG und der Europäischen Investitionsbank ermöglicht einen wegweisenden Netzausbau im ländlichen Raum. Kommunaler Energiedienstleister und Netzbetreiber entwickelt gemeinsam Konzepte für moderne Leitungsführung, vernetzte Mess-, Steuer- und Leittechnik. Der Einsatz von intelligenten Algorithmen optimiert Belastungsmanagement und verbessert prognosegestützte Netzsteuerung. Die Digitalisierung schafft Transparenz, verringert Ausfallzeiten und steigert Effizienz. Mit den flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten werden innovative Lösungen realisierbar, die Versorgungssicherheit stärken sowie wirtschaftliches Wachstum und ökologische Ziele erfolgreich nachhaltig vorantreiben.
Regionale Tatkraft und europäische Fördermittel stärken effektiv Netzinfrastruktur Mecklenburg-Vorpommern
Schwesig hebt hervor, dass mit Unterstützung der Europäischen Investitionsbank und dem Engagement der WEMAG eine solide Finanzierung für den Netzausbau zur Verfügung steht. Dank gemeinsamer Planung können Belastungsanalysen durchgeführt, Redundanzen geschaffen und Sicherheitsreserven integriert werden. Das Ergebnis ist ein hochverfügbares Stromnetz, das flexibel auf Schwankungen aus erneuerbaren Quellen reagiert. Diese Maßnahmen leisten einen bedeutenden Beitrag zur sicheren Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus ermöglichen digitale Steuermechanismen effizientes Lastmanagement und fördern Energieprojekte.
Dezentrale Einspeisung aus Photovoltaik und Elektromobilität verlangt flexible Netzarchitekturen
Die simultane Zunahme von Solaranlagen auf Wohngebäuden und Ladeinfrastruktur für Elektroautos erzeugt komplexe Lastverteilungen im Stromnetz. Um die dadurch entstehenden Spannungsschwankungen und Kapazitätsengpässe zu vermeiden, wird der Netzausbau beschleunigt. Hierzu zählen die Verstärkung bestehender Leitungen sowie die Installation neuer Kabelverbindungen. Parallel dazu implementieren Netzbetreiber automatisierte Regelmodule und Echtzeit-Datenplattformen. Auf diese Weise erfolgt die Steuerung der Energieflüsse effizient und die Netzstabilität bleibt dauerhaft gesichert. Darüber hinaus optimieren fortschrittliche Prognosemodelle das Lastmanagement.
Investitionsprogramm unterstützt Netzanschluss Wärmepumpen und Ladestationen in Gewerbegebieten lokal
Durch die Projektmittel wird der Netzanschluss von Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge in unmittelbarer Umgebung zu Wohn- und Gewerbeeinheiten realisiert. Dadurch entsteht eine leistungsfähige, dezentrale Energieverteilung, die Verbraucher in die Lage versetzt, lokale Überschussenergie effizient zu nutzen. Die Ladeinfrastruktur wird so flächendeckend ausgebaut, wodurch Elektrofahrzeugbesitzer ihre Fahrzeuge unabhängig von zentralen Stromversorgern aufladen können. Dieses Vorgehen trägt zu kürzeren Ladezeiten und einer gesteigerten Netzstabilität bei und reduziert gleichzeitig CO2-Emissionen im Verkehrsbereich.
WEMAG Netz legt 1,2Mrd. Euro Investitionspfad bis 2033 fest
Die strategische Investitionsplanung der WEMAG Netz GmbH sieht bis zum Jahr 2033 Gesamtinvestitionen von 1,2 Milliarden Euro in Mecklenburg-Vorpommerns Netzinfrastruktur vor. Mit diesen Mitteln werden bestehende Leitungsabschnitte erneuert, neue Kabeltrassen errichtet und intelligente Netzmanagementsysteme eingeführt. Ziel ist, die Netzstabilität zu erhöhen, Ausfallzeiten zu minimieren und die Kapazitäten für erneuerbare Einspeisungen auszubauen. Durch verbindliche Finanzierungszusagen entsteht Planungssicherheit für Betreiber, Kommunen und Endkunden einschließlich Aufbau flexibler Speichersysteme, Netzautomatisierung und Echtzeit-Monitoring. optimierte Lastflusssteuerung.
Europas größter kommerzieller Batteriespeicher setzt Maßstäbe in effizienter Netzstabilität
Seit seiner Installation im Jahr 2014 macht der WEMAG-Batteriespeicher die Vorteile großskaliger Energiespeicher im Netzbetrieb greifbar. Als Europas größter kommerzieller Lithium-Ionen-Speicher mit 16 Megawatt Leistung und 20 Megawattstunden Speicherkapazität bietet er wesentliche Netzdienstleistungen: Er übernimmt Schwarzstartprozesse, stellt Blindleistung bereit, gleicht Einspeiseschwankungen erneuerbarer Anlagen aus und verbessert die Netzstabilität signifikant. Seine wirtschaftliche Tragfähigkeit und technische Zuverlässigkeit bilden die Grundlage für nachhaltige Energieinfrastrukturen in ländlichen Regionen. Digitale Netzmanagementsysteme werden unterstützt und innovationsfördernd.
Mit 3,7 Milliarden Euro fördert EIB 2025 deutsche Energieprojekte
Die Europäische Investitionsbank engagiert sich im Rahmen von REPowerEU mit einem Gesamtfördervolumen von 45 Milliarden Euro zwischen 2023 und 2027 zur Finanzierung erneuerbarer Energieprojekte. Im Jahr 2025 flossen 3,7 Milliarden Euro gezielt in deutsche Netzausbau- und Erzeugungsanlagenvorhaben. Mit dem aktuellen Kredit für die WEMAG bekräftigt die EIB ihre führende Rolle als stabilisierender Finanzpartner für Europa und stellt nachhaltig die Versorgungssicherheit im Energiesektor sicher und fördert damit Innovationen in dezentraler Energieproduktion.
Europäische Investitionsbank unterstützt WEMAG mit 220-Millionen-Kredit für zukunftsorientierten Netzausbau
Die EIB-Unterstützung durch das 220-Millionen-Euro-Darlehen verschafft der WEMAG die finanziellen Mittel, um ein hochmodernes Verteilnetz in Westmecklenburg aufzubauen. Schwerpunkt ist die Umrüstung auf digitale Technologie, Echtzeit-Lastmanagement und redundante Versorgungswege. Mit dieser Infrastrukturinvestition wird das Stromnetz robuster gegen Lastspitzen und Netzausfälle. Haushalte, Handwerksbetriebe und Industrie profitieren aufgrund verbesserter Systemstabilität und langfristiger Kosteneinsparungen von einer nachhaltigen, effizienten und zuverlässigen Stromversorgung. Darüber hinaus ermöglicht die Finanzierung die Implementierung intelligenter Zähler und Bürgerbeteiligung. effektiv.

