Auch 2026 führt das Bundesbauministerium seine Förderstrategie fort, um der hohen Nachfrage im Bauwesen gerecht zu werden. Die befristete EH55-Plus-Förderung mit einem Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro unterstützt Neubauten mit 100 Prozent erneuerbarer Energie. Zudem wurden die Konditionen im Programm Klimafreundlicher Neubau (KFN) verbessert und die Programme KNN, Wohneigentumsförderung für Familien (WEF) sowie Jung kauft Alt (JkA) angepasst. Parallel wird die genossenschaftliche Wohnungsförderung ausgedehnt. Investoren erhalten dadurch bundesweit langfristige Planungssicherheit.
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Parlamentarischer Staatssekretär Bartol berichtet über Fördererfolge klimafreundlichen Wohneinheiten 2025
Alle Förderprogramme des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen waren im Jahr 2025 stark ausgelastet. Parlamentarischer Staatssekretär Sören Bartol meldete eine Förderung von mehr als 64.000 klimafreundlichen Wohneinheiten. Branchenumfragen verweisen auf den Effekt verbesserter Finanzierungsbedingungen und zusätzlicher Impulse, die zu einem klaren Anstieg der Baugenehmigungsverfahren führten. Die gehobene Marktstimmung unter Architekten und Bauherren dokumentiert den Erfolg dieser Maßnahmen und lässt weiteres Wachstum erwarten bei der Umsetzung innovativer Wohnkonzepte zu erkennen.
EH55-Plus fördert seit Dezember energieeffiziente Neubauten mit erneuerbaren Energien
Das ab 16. Dezember 2025 gültige Förderprogramm EH55-Plus bietet Bauherren zinsgünstige KfW-Kredite für Neubauten mit Effizienzhausstandard 55 und reinem Ökostrombetrieb. Bis Jahresende 2025 profitierten 13.988 Wohneinheiten von insgesamt 1,3 Milliarden Euro Kreditvolumen. Durch die staatliche Kapitalbereitstellung wurden knapp 3,6 Milliarden Euro an Investitionen in nachhaltige Bauprojekte ausgelöst. Die Förderung schafft so wirksame Rahmenbedingungen zur Beschleunigung energieoptimierter Wohnraumkonzepte. Sie unterstützt langfristige Umweltziele, senkt Betriebskosten und steigert die Attraktivität klimaneutraler Wohnmodelle deutlich.
Bauherren realisieren nachhaltige Neubauten dank attraktivem KFN-Programm und KfW-Förderung
Im Programm Klimafreundlicher Neubau (KFN) stellt die KfW vergünstigte Kredite bereit, um energieeffiziente Wohn- und Nichtwohngebäude zu errichten oder erstmals zu erwerben. Kommunen profitieren von Zuschüssen zur Begleitung von Bauvorhaben, während Investoren, Genossenschaften und private Bauherren Finanzierungsanträge bei ihrer Hausbank einreichen. Im Förderjahr 2025 führten Kreditzusagen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro zu Investitionen über insgesamt 13 Milliarden Euro, die den Bau von 36.747 Wohneinheiten ermöglichten. Zinssätze wurden deutlich reduziert.
Zinsvergünstigte Kredite im KNN-Programm fördern bezahlbaren Neubau für Kommunen
Im Rahmen des KNN-Programms steht die Förderung kostengünstiger Neubauwohnungen bei hoher Flächeneffizienz im Vordergrund. Investoren, Genossenschaften, Unternehmen und private Bauherren haben Anspruch auf zinsverbilligte Kredite, kommunale Einrichtungen erhalten Zuschüsse. Bis Ende 2025 wurden 8.214 Wohneinheiten mit Förderzusagen von insgesamt 859 Millionen Euro bedacht. Diese Zusagen haben Bauinvestitionen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro ausgelöst. Das Programm trägt somit maßgeblich zur Entspannung des Wohnungsmarktes bei. Es fördert kosteneffiziente Flächennutzung konsequent.
WEF-Förderung unterstützt klimafreundlichen Hausbau von Familien nachhaltig und planbar
Die Wohneigentumsförderung für Familien gewährt zinsvergünstigte KfW-Darlehen speziell für klimafreundliche Bau- oder Erwerbsvorhaben. Zielsetzung ist die Reduzierung von Zinskosten und die Schaffung planbarer Finanzierungsperspektiven. Im Jahr 2025 wurden 4.554 Wohneinheiten mit insgesamt 843,5 Millionen Euro Kreditvolumen gefördert. Diese Mittel reduzieren die Belastung junger Familien dauerhaft und erhöhen die Investitionssicherheit. Gleichzeitig stärken die Programme das Bewusstsein für energieeffizientes Bauen und nachhaltige Stadtentwicklung. Dadurch wird ein Beitrag zur CO2-Reduktion geleistet; Wohnungsbau unterstützt.
Programm JkA investiert 80 Millionen Euro gezielt in Bestandserhalt
Mit dem Förderprogramm Jung kauft Alt (JkA) erhalten Familien mit geringem bis mittlerem Budget Unterstützung beim Kauf und der Sanierung von Bestandsimmobilien. Durch zinsgedämpfte Kredite werden energetische Maßnahmen und bauliche Instandsetzungen in Stadt und Land möglich gemacht. Das Programm beugt Leerständen vor und stärkt regionale Wohnmärkte nachhaltig. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 690 Fördervorhaben mit einem Darlehensvolumen von 80,03 Millionen Euro gefördert und umgesetzt mit sichtbaren Effekten vor Ort.
15 Prozent Tilgungszuschuss macht Genossenschaftsanteile besonders attraktiv und erschwinglich
Investoren und Genossenschaftsmitglieder profitieren von KfW-Darlehen mit niedrigen Zinssätzen und einem Tilgungszuschuss von 15 Prozent, der die finanzielle Belastung verringert. Maximal können pro Anteil 150.000 Euro beantragt werden, um bezahlbaren Wohnraum zu fördern. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 390 Kreditzusagen erteilt, wodurch Genossenschaften 28,8 Millionen Euro an Eigenkapital erhielten. Diese Förderung legt den Grundstein für die langfristige Stärkung gemeinschaftlicher Wohnprojekte und schafft die finanzielle Basis für solidarische und dauerhafte Wohnformen.
Verbesserte Konditionen sichern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten
2026 setzt das Bundesbauministerium seine erfolgreichen Programme zur Förderung klimafreundlichen und bezahlbaren Wohnens fort und verschärft zugleich die Anreize für Bauherren, Genossenschaften, Kommunen und Familien. EH55-Plus-Zinskonditionen, das KFN-Programm für Energiesparbauten, das KNN-Modell für kostenbegrenzte Neubauten sowie die WEF- und JkA-Angebote bieten verbesserte Kreditkonditionen und Zuschüsse. Durch die Erhöhung der Fördervolumina und die Beschleunigung von Genehmigungsprozessen entstehen sofort spürbare Impulse für nachhaltige Bauinvestitionen.

