In Baden-Württemberg sind seit Frühsommer 2026 Flotten von Google Street View- und Apple Maps-Kamerawagen im Einsatz, um Straßenzustände und Bauprojekte aktuell zu dokumentieren. Die Fahrttermine erstrecken sich bis November beziehungsweise bis September 2026. Ein automatischer Datenschutzprozess verpixelt Gesichter, Nummernschilder und private Immobilien. Wer sein Eigentum nicht abgebildet sehen möchte, kann über eine Online-Widerspruchsfunktion eine nachträgliche Unkenntlichmachung veranlassen. Zugleich gibt es Hinweise auf künftige KI-Funktionen und Interface-Optimierungen im Code. Intern dokumentiert.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Google und Apple Fahrzeuge befahren sämtliche Stadt- und Landkreise
Seit dem Februar 2026 rollen wieder die mit 360-Grad-Kameras ausgestatteten Fahrzeuge von Google Street View sowie von Apple Maps durch jedes Gebiet Baden-Württembergs, um aktuelle Aufnahmen zu erfassen. Google wird bis Ende November 2026 fotografieren, Apple sammelt Bildmaterial zwischen 9. März und 15. September 2026. Beide Anbieter halten Routenpläne vertraulich, decken aber Stadt- und Landkreise vollständig ab. Möchte man eigene Gebäude oder Autos verbergen, muss man aktiv Widerspruch einlegen.
Abdeckung urbaner und ländlicher Gebiete durch Google, Apple garantiert
Googles Kamerateams sind seit dem Februar 2026 ununterbrochen in Betrieb und werden laut Planung erst Ende November 2026 ihr Programm beenden. Apples Kartierflotte nahm ihre Arbeit am 9. März 2026 auf und soll am 15. September 2026 fertig sein. Beide Anbieter versichern, dass keine Ortschaft, egal ob städtisch oder ländlich, ausgelassen wird. Detaillierte Angaben dazu, wann welche Straße befahren wird, bleiben hingegen aus.
Verbraucherzentrale erinnert dringend daran: Widerspruch für Verpixelung erneut notwendig
Apple und Google nutzen bei der Aktualisierung ihrer Straßenansichten in Baden-Württemberg Algorithmen, um Gesichter von Personen, Nummernschildern und private Gebäude automatisch zu verpixeln. Wer verhindern möchte, dass sein Haus, Grundstück oder Fahrzeug online ersichtlich ist, kann dafür ein Formular auf den Webseiten der Anbieter ausfüllen und eine nachträgliche Unkenntlichmachung beantragen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass frühere Widersprüche nur gültig bleiben, wenn sie im aktuellen Aufnahmezeitraum erneut eingereicht werden.
Google testet Nano Banana KI für künstlerische Street View-Funktionen
Entwickler haben in der aktuellen Android-Version Codestellen identifiziert, die auf das KI-Bildmodell Nano Banana hindeuten. Damit soll die Funktion „Same streets, new styles“ in Google Street View an Bord kommen. Diese Option ermöglicht den Usern, Standardansichten von Straßen in Grafikvarianten wie Cartoons, impressionistische Gemälde oder futuristische Konzepte zu übersetzen. Google positioniert das Feature als kreatives Extra zu den normalen Panoramafotos und testet die Integration derzeit intern sukzessiv ausgeliefert werden planmäßig.
Abgerundete Menükanten sollen das Karteninterface moderner und übersichtlicher machen
Aus dem Quellcode lassen sich Hinweise auf neue Designrichtlinien für das Kartentypen-Menü ableiten. Vorgesehen ist offenbar, die Tabellen- und Schaltflächenränder mit sanften Rundungen auszustatten, um das Interface aufzufrischen. Zusätzlich soll die bisher schlicht „3D“ genannte Kartenebene künftig den spezifischeren Titel „Raised buildings“ tragen. Informationen zu einem offiziellen weltweiten Starttermin fehlen noch, da diese Features zurzeit nur in internen Builds vorhanden sind. Weitere Einzelheiten bleiben abzuwarten.
Schnell wechselnde Stadtlandschaften profitieren von präzisen Kartendaten und Updates
Die jüngst komponierten Aufnahmen aktualisieren Kartendaten kontinuierlich und erlauben durch verbesserte Detailtreue eine präzisere Wegführung, vor allem in dynamischen Stadtlandschaften. Gleichzeitig erweitern KI-gestützte Funktionen das Nutzungserlebnis, indem sie spielerische Möglichkeiten für Street View-Fans bieten und das Teilen individueller Highlights mit künstlerischen Stileffekten ermöglichen. Anwender, die auf zuverlässige Orientierung und stets aktuelle Standortinformationen bauen, genießen dadurch deutlich präzisere Routen sowie Mehrwert durch zusätzliche kreative und technologische Features.
Neue Bilddaten sorgen für optimierte Routenplanung in Baden-Württemberg jetzt
Die simultanen Kartierungstouren von Google Street View und Apple Maps versorgen Baden-Württemberg mit modernen Bilddaten, die Navigations- und Kartenanwendungen zugutekommen. Aktualisierte Aufnahmen spiegeln neu angelegte Straßen, Baustellen und veränderte Verkehrsführungen zeitnah wider. Automatische Pixelmasken schützen sensible Bereiche wie Gesichter, Nummernschilder und private Grundstücke. Anwohner, die eine bestimmte Darstellung nicht wünschen, können über ein Online-Formular gezielt eine nachträgliche Unkenntlichmachung einzelner Bereiche beantragen und so ihre Privatsphäre bewahren.

