Souveräne KI-Service-Basis schafft Mehrwert für Bewohner Anbieter Energie Pflege

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Auf der Abschlusskonferenz in Berlin präsentierte Materna die Ergebnisse des SmartLivingNEXT-Projekts, das einen souveränen, dezentralen Datenraum etabliert. Dieses Framework verbindet Daten aus Wohneinheiten, Energieversorgungsnetzen und Gesundheitsdiensten mittels semantischer Modelle und Schnittstellen. Ziel ist die Aufhebung von Datensilos und die Förderung digitaler Souveränität. Wohnungswirtschaft, Energiebranche, Kommunen und Pflegedienste sind eingeladen, über das offene Ökosystem KI-getriebene Quartierservices zu entwickeln und neue, nachhaltige Geschäftsmodelle gemeinsam umzusetzen mit Fokus auf Energieeffizienz, Pflegeassistenz und Rechtskonformität.

Datenraum ohne zentrale Speicherung verbindet Wohn Energie und Pflege

Die Berliner Abschlusskonferenz verdeutlichte, wie der souveräne Datenraum Live-Verbrauchsdaten von Strom und Wärme aus Haushalten mit Anreizsystemen für energetisches Sparen kombiniert. Mieter und Wohnungsunternehmen erhalten Echtzeit-Feedback zur Verbrauchsoptimierung, basierend auf KI-Algorithmen und semantischer Datenintegration. Dabei bleiben sämtliche Informationen dezentral gespeichert und unter Kontrolle der Dateninhaber. Das System schafft Anreize durch Gamification, individuelle Empfehlungen und transparente Berichte sowie eine Grundlage für nachhaltige, kostensparende Quartierskonzepte. Kommunale Behörden und Energieversorger profitieren von Auswertungen.

Bei der Konferenz in Berlin wurde aufgezeigt, wie der SmartLivingNEXT-Datenraum über standardisierte, zweckgerechte Schnittstellen vernetzte Informationsströme schafft, um isolierte Branchen zu verbinden. Jede Dateninstanz verbleibt in der jeweiligen Ursprungsumgebung, während gemeinsame semantische Vorgaben die Interoperabilität ermöglichen. Dieses dezentrale Prinzip bewahrt Datensouveränität und reduziert Integrationskosten. Es schafft eine dynamische Infrastruktur für Wohnungswirtschaft, Energieversorger und Gesundheitsdienstleister und bildet eine solide Grundlage für zukünftige KI-Anwendungen. Es fördert Kooperation, Effizienz, Kompatibilität und Datensicherheit nachhaltig.

Mit SmartLivingNEXT wird eine föderierte Plattform für souveräne Datendienste im Wohnumfeld geschaffen, die Startups, PropTechs, Wohnungsunternehmen, Energieversorger und Kommunen nahtlos einbindet. Jedes System verbleibt in seiner ursprünglichen Umgebung, während gemeinsame semantische Metadaten die Integration von Energiemanagement-, Wohn- und Gesundheitsanwendungen erleichtern. Nutzer bleiben Dateneigentümer und entscheiden granular über Zugriffe. Die Plattform stellt eine skalierbare Basis für KI-Serviceentwicklungen bereit, erhöht Transparenz und ermöglicht innovative Services wie prädiktive Wartung und digitale Pflegeassistenz. effizient.

Zentraler Zweck des Projekts ist, digitale Souveränität in Deutschland und Europa zu ermöglichen. Dies geschieht über einen verteilten Datenraum, der allen Beteiligten – Mietern, Wohnungsunternehmen, Kommunen, Energieversorgern und Pflegeanbietern – den Zugriff auf KI-gestützte Dienste erlaubt, ohne Datenhoheit aufzugeben. Durch dezentrale Speicherung und gemeinsame Vereinbarungen zu Datenformaten und -zugriffen wird sowohl die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien als auch eine effiziente Zusammenarbeit verschiedener Sektoren sichergestellt und bietet eine verlässliche Basis für zukünftige Entwicklungen.

Ein föderierter Ansatz im SmartLivingNEXT-Datenraum verzichtet bewusst auf zentrale Datenspeicherung. Stattdessen werden Datenquellen aus Wohngebäuden, technischen Betriebsabläufen und kommunaler Infrastruktur über standardisierte, semantisch abgestimmte Schnittstellen verbunden. Jeder Betreiber behält Hoheit über seine Daten. Zugriffsrechte und Datenflüsse lassen sich individuell regeln und auditieren. Diese Struktur minimiert Sicherheitsrisiken, fördert Echtzeit-Kollaboration zwischen Marktteilnehmern und ermöglicht effizientes Monitoring von Energieverbrauch, Umweltparametern und betriebsrelevanten Kennzahlen. Skalierbare Plattform bietet somit Raum für neue Servicemodelle und Geschäftsinnovationen.

Das SmartLivingNEXT-Modell verknüpft Gebäudeautomation, Betriebsmanagement und kommunale Systeme zu einer dezentralen Datenkooperation. Intelligent vernetzte Sensoren und Smart Meterer erfassen Nutzungs- und Umweltkennwerte im Gebäude, während digitale Plattformen diese Daten gezielt analysieren und steuern. Auf Quartiersebene bieten standardisierte Schnittstellen eine sichere, semantische Basis für Energie- und Pflegeservices. Jeder Datenbestand verbleibt in seinem Ursprungssystem. Eine zusammengeführte Datensammlung auf einer zentralen Plattform ist dafür nicht notwendig. Datenschutz, Autonomie und Effizienz werden dadurch gesichert.

SmartLivingNEXT-App fördert Verbrauchsbewusstsein und anschauliche Mieterstromversorgung durch digitale Informationen

Die Demonstratoren umfassen ein automatisiertes Energieeffizienz-Reporting-Tool, das KI-gestützt Kennzahlen generiert, um Landes- und Kommunalbehörden bei der Einhaltung gesetzlicher Berichtspflichten im Energiebereich optimal zu unterstützen. Parallel dazu ermöglicht die SmartLivingNEXT-App eine umfassende Übersicht der individuellen Verbrauchsdaten, sodass Mieter und Vermieter informierte Entscheidungen zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Umsetzung von Mieterstromprojekten treffen können. Beide Anwendungen arbeiten nahtlos zusammen, um Effizienz zu steigern und Nachhaltigkeit im Wohnumfeld zu verankern.

Echtzeit-Live-Daten unterstützen effizienter Energiesparen mit individuellen Anreizmechanismen im Haushalt

Vitaldatenüberwachung umfasst Parameter wie Herzrate, Sauerstoffsättigung und Aktivitätslevel aus Sensoren sowie Umweltinformationen aus Hausautomationssystemen. Eine KI-Plattform wertet diese Daten kontinuierlich aus, um potenzielle kritische Situationen automatisch zu antizipieren und Pflegekräfte per App mit detaillierten Handlungsempfehlungen zu versorgen. Parallel dazu liefert ein Energiemonitoring-Modul Echtzeit-Transparenz über Strom- und Wärmeverbrauch. Über individualisierte Belohnungsmechanismen und Feedbackschleifen werden Bewohner animiert, ihren Energieverbrauch nachhaltig zu optimieren und Kosten zu senken.

Quartier profitiert von Hitzeschutz, Schimmelprävention und Pflegeangeboten ohne Eigenentwicklung

Wohnungsunternehmen schaffen keine eigenen Endkundenservices, sondern stellen die technische Peripherie bereit: Energiezähler, Netzwerkkomponenten und sichere Datenspeicher im Gebäude. Dies ermöglicht Technologieanbietern den Zugriff auf relevante Mess- und Betriebsdaten, um Quartiersdienste zu entwickeln. Solche Angebote reichen von intelligent gesteuerten Hitzeschutzsystemen, automatisierter Schimmelprävention bis hin zu telemedizinischen Assistenztools für Senioren. Durch die modulare Bereitstellung behalten Wohnungsgesellschaften die Kontrolle über ihre Infrastruktur, während Innovation und Servicevielfalt unabhängig skalieren können und Kostentransparenz sowie Datensouveränität.

Startups, PropTechs und Kommunen sind aufgerufen, sich in das SmartLivingNEXT-Ökosystem einzubringen, um modernste Technologien wie KI, Big Data und IoT über ein gemeinsames Datenframework zu verknüpfen. Jedes Mitglied kann Datenquellen dezentral betreiben und mithilfe vordefinierter Ontologien nahtlos integrieren. Entwicklerzugänge, API-Beschreibungen und Code-Beispiele stehen bereit. Sicherheit, Datenschutz und Interoperabilität werden durch Governance-Strukturen gewährleistet. Interessierte melden sich über die Partnerseite an und starten eigene Innovationsprojekte, kostenfrei und ohne Nutzungsgebühren an Projekten beteiligen.

Im direkten Anschluss an das Ende des Programms wird sichergestellt, dass der Datenraum technisch störungsfrei weitergeführt und gewartet wird. Parallel dazu wird auf smartlivingnext.de/partner-werden die Aufnahme neuer Partner ermöglicht, die sich in das Netzwerk einklinken möchten. Adressiert sind gezielt technologiebasierte Startups, PropTech-Anbieter, Energieversorger, Pflegedienstleister und kommunale Institutionen, die eigene Anwendungen vorstellen und gemeinsam mit anderen Akteuren neue Geschäftsmodelle entwickeln und umsetzen wollen und den kollektiven Nutzen des Ökosystems zu steigern.

Das SmartLivingNEXT-Framework stellt der Immobilienwirtschaft ein sicheres, dezentrales Datenökosystem zur Verfügung, in dem Wohn-, Energie- und Gesundheitsdaten über standardisierte Datenflüsse interoperabel bleiben. Eine zentrale Plattform ist nicht nötig, stattdessen sorgen semantische Modelle für einheitliche Dateninterpretation. Auf Basis dieser Infrastruktur entstehen KI-getriebene Quartiersdienste, die Energieverbrauch optimieren, Pflegeprozesse digital unterstützen und kommunale Berichtspflichten automatisieren. So werden Effizienz gesteigert, Nachhaltigkeit gefördert und Wohnkomfort für Mieter erhöht. Das Ergebnis ist ein robustes, skalierbares System für zukunftsweisende Quartiersservices.

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